The thrities are for your soul!
Einmal, irgendwann Mitten in 2025 habe ich mich kurz gefragt: „WTF? Wie konnte das passieren?“ Ich bin doch gerade noch 25 gewesen. Vielleicht 26. Aber 30? Hallo, like… ich fühle mich überhaupt nicht so alt? Ich liebe mein Leben. Ich lache oft. Ich tanze durch Supermärkte oder an Haltestellen. Ich ziehe Kleider an, die auch mit 25 getragen habe. Mein Glas ist immer halb voll.
Und doch: Die Zahl stand da.
Meine beste Freundin die sagte im Sommer: „Es ist so cool, wir werden 30.“ Ich antworte ihr damals: „Weißt du was das bedeutet? Unser Leben wird sich so krass verändern, irgendwie spüre ich es.“ Heute Dezember 2025 hatten wir beide ja noch keine Ahnung…
An meinem Geburtstag & auch schon davor kam etwas anderes: Keine Panik. Kein Druck, sondern Dankbarkeit. Nicht, weil ich plötzlich reifer bin oder mein Leben fehlerfrei lebe. Im Gegenteil, denn ich habe gespürt: Ich bin mehr ich als je zuvor.
Ich bin nicht nur 30 geworden, ich bin angekommen. Nicht in einem Ziel, sondern in mir.
Die Jahre davor waren intensiv und 2025 war mein Jahr des Loslassens plus der mutigen Entscheidungen. Ich habe vieles aussortiert, innerlich wie äußerlich. Alte Glaubenssätze, die mir nicht mehr dienten. Menschen, die aus einem Grund nicht mehr da sind. Strukturen, die mich einengten. Ich habe sogar meinen Job losgelassen, nicht aus Trotz, sondern aus einem tiefen Vertrauen. Denn ich wusste: wenn ich weiß, wer ich bin, wird sich alles andere fügen!
Genau das tut es, denn ich gehe heute klarer.
- Entscheide bewusster
- Nehme weniger in mein Leben hinein
- Ich bin ruhiger als früher
Was sich nicht stimmig anfühlt, darf draußen bleiben. Ich muss nichts mehr „retten“ oder „erklären“. Der innere Friede, den ich heute spüre, ist nicht laut, er ist leise, tief und echt.
Vor Kurzem sagte jemand in einem Gespräch: „Ich würde mich für einen Partner verändern. Für alles findet man doch einen Kompromiss.“ In mir wurde es ruhig, denn ich wusste sofort: Nein, nicht alles ist verhandelbar. Es gibt Werte, da mache ich keine Kompromisse mehr. Nicht, weil ich stur bin, sondern weil ich mich kenne. Ich glaube daran, dass sich die richtigen Menschen finden und dass echte Verbindung nicht davon lebt, sich gegenseitig zurechtzubiegen.
Ich wünsche mir vieles für meine 30er. Was genau, das bleibt bei mir. Am Ende ist es nicht wichtig, was ich mir wünsche, sondern was Du dir wünscht.
Allerdings kann ich sagen: Ich bin reifer & bewusster. Ich habe gelernt, dass Selbstrespekt auch bedeutet, nicht mehr für Dinge zu kämpfen, die nicht bleiben wollen.
Ich konsumiere heute anders: weniger, dafür bewusster. Ich bin nicht mehr bereit, meine Zeit mit Dingen zu füllen, die mich leer lassen. Ich habe Menschen losgelassen, weil ich gemerkt habe: Nur wer meine Werte mitträgt, darf in meiner Nähe sein. Ich habe kein Interesse an halbherzigen Gesprächen oder halben Herzen.
Und ja ich bin sogar schöner als mit 20. Wenn genau Du jetzt ein Bild von mir in den 20-ern sehen könntest….
Wo andere Angst haben, bin ich stolz. Nicht, weil sich mein Äußeres verändert hat (wobei das hat es schon), sondern weil sich mein Blick verändert hat. Ich sehe mich selbst, ich erkenne mich und ich mag, was ich sehe.
Wenn ich heute auf alte Bilder schaue, dann liebe ich das Mädchen, das ich damals war.
Umso mehr bewundere ich die Frau, die ich heute bin. Nicht, weil sie perfekt ist. Sondern weil sie echt ist.
Ich bin dreißig.
Ich bin nicht zu spät.
Nicht zu früh.
Ich bin genau richtig.
Und ich bin genau da.
In Liebe und innerem Frieden
Deine Dilan























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